Mittwoch, 22. April 2026, 19 Uhr
Dr. Sarah Hadry
Refektorium im Kloster
Refektorium im Kloster
Vorverkauf: 6 Euro (erm. 4 Euro*)
Abendkasse: 8 Euro (erm. 6 Euro*)
Veranstalter: Bildungszentrum für Familie, Umwelt und Kultur in Kooperation mit der Gemeinde Roggenburg
In Bayerisch-Schwaben und Altbayern lebten zum Zeitpunkt der Säkularisation mindestens ein Viertel der Einwohner „unterm Krummstab". Auch das Reichsstift Roggenburg übte um 1802 die weltliche Herrschaft über schätzungsweise 4.000 Untertanen aus. Über den Alltag dieser Menschen erfahren wir aus archivischen Quellen fast nichts. Denn diese obrigkeitlichen Unterlagen entstanden rein zu Verwaltungs- und rechtlichen Zwecken.
Aber es lassen sich daraus immerhin Einsichten zu den Rahmenbedingungen dieser versunkenen Lebenswelten gewinnen:
Wie haben wir uns Umfang und Struktur der Roggenburger Grund- und Gerichtsherrschaft vorzustellen? Welche Bedeutung kam der spätmittelalterlichen und frühneuzeitlichen Leibeigenschaft zu? Welche bäuerlichen Leiheformen herrschten vor? Und wie wirkte sich der barocke Baueifer der Prälaten auf das Volk aus? Diesen Fragen geht der Vortrag der Archivarin und Landeshistorikerin Dr. Sarah Hadry nach.
Wie haben wir uns Umfang und Struktur der Roggenburger Grund- und Gerichtsherrschaft vorzustellen? Welche Bedeutung kam der spätmittelalterlichen und frühneuzeitlichen Leibeigenschaft zu? Welche bäuerlichen Leiheformen herrschten vor? Und wie wirkte sich der barocke Baueifer der Prälaten auf das Volk aus? Diesen Fragen geht der Vortrag der Archivarin und Landeshistorikerin Dr. Sarah Hadry nach.
Weitere Informationen und Kartenvorverkauf unter Tel. (0 73 00) 96 11 -550, per E-Mail oder über den Online-Veranstaltungskalender.
* Ermäßigter Eintrittspreis nur bei Reservierung per Telefon oder E-Mail und bei Vorlage folgender Nachweise: Schulausweis, Studierendenausweis, Freiwilligenausweis, Behindertenausweis, Azubi-Card, Jugendleiter-Card oder Ehrenamtskarte