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Berufungsgeschichten von drei Roggenburger Chorherren

Drei Prämonstratenser des Klosters Roggenburg erzählen ihre Berufungsgeschichte, berichten davon, wie sie ihren Weg ins Kloster gefunden haben.
 
Lesen Sie hier, was Pater Ulrich, Pater Johannes-Baptist und Pater Gilbert schreiben.
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Vom Kirchenaustritt zum Klostereintritt Pater Ulrich Christian Keller o.praem.

Normalerweise erwartet der freundlich gesinnte Leser von einem Ordenschristen eine unglaublich außergewöhnliche Berufungserfahrung. Ich kann mich an ein Treffen mit Jugendlichen erinnern. Da begann ein Student aus dem Priesterseminar über seine Berufung zu erzählen und er berichtete, wie er einmal in der Kirche saß und plötzlich aus der Stille eine markerschütternde Stimme zu ihm sprach, die ihn aufforderte Priester zu werden.
Die jugendliche Zuhörerschaft lauschte wie hypnotisiert der Geschichte des Studenten, der nach einer kurzen, aber prägnanten Pause meinte: „Wer meint, bei mir sei es so abgelaufen, den muss ich enttäuschen....
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„Das ist der Platz, an dem Gott mich haben will“ Pater Johannes-Baptist Christian Schmid o.praem.

Weil ein Großonkel von mir im Kloster lebt und wir in meiner Heimat Gutenzell direkt neben dem Schwesternhaus der Franziskanerinnen von Reute gewohnt haben, war „Kloster" für mich nie etwas Fremdes oder gar Sonderbares. Dass es allerdings ein Lebensentwurf für mich sein könnte, das habe ich lange Zeit nicht gedacht. Bis zu dem Tag, an dem ich nach Roggenburg kam.
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Seelsorge im Priesterteam Pater Gilbert Andreas Kraus o.praem.

Ich bin 1950 in Steingaden geboren. Da mein Vater als Eisenbahner nach Schongau versetzt wurde, wuchs ich von Anfang an in Schongau auf. Ich besuchte die dortige Realschule und wechselte nach der Mittleren Reife, da ich Priester werden wollte, in das Spätberufenenseminar St. Josef in Fockenfeld bei Waldsassen/Opf. 1973 machte ich Abitur und trat in das Priesterseminar Augsburg ein.
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