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Unsere Pfarreien

Wir begrüßen Sie sehr herzlich in unserer Pfarreiengemeinschaft und laden Sie ein, in unserer PG mitzuleben, mitzufeiern, mitzubeten und mitzuarbeiten.

Die Pfarreiengemeinschaft Roggenburg besteht aus den Pfarreien Roggenburg, Biberach, Biberachzell, Oberreichenbach, Schießen und Wallenhausen.

Als Pfarreiengemeinschaft bietet Sie Ihnen zahlreiche Möglichkeiten der aktiven Teilnahme. Wir betrachten uns selbst als Gemeinde, die auf der Suche ist, die Botschaft Christi den Menschen unserer Zeit nahe zu bringen. Gerade als Christen dürfen wir uns füreinander verantwortlich wissen und so aufeinander zugehen.

 

Wir hoffen, dass Sie sich in der Pfarreiengemeinschaft Roggenburg wohl und zu Hause fühlen. Gottes Segen wird Sie und Ihre Angehörigen dabei begleiten.

 

Mit den besten Grüßen

 

Pastoralteam:

Pater Johannes-Baptist Schmid 

Pater Lukas Sonnenmoser        

Monika Thome

 
 
 

Pfarrei Mariä Himmelfahrt Roggenburg

mit Ingstetten und Meßhofen

Die Roggenburger Klosterkirche ist eine der bedeutendsten Bauten des Rokokos in Schwaben. 1752 bis 1758 wurde sie erbaut, begonnen von Simpert Kramer, der jedoch schon 1753 mit 77 Jahren starb, worauf sein Sohn Martin Kramer den Bau vollendete. Angelegt ist die Kirche in einer Kreuzform mit einer Länge von 70 m, einer Breite von 35 m und einer Innenhöhe von 28 m.

Den kunstvollen stufenartigen Dachstuhl setzte Johann Brutscher auf. Der hohe Kirchenbau hat keine Fassade. Entsprechend den Gewohnheiten des Prämonstratenser-Ordens ist die Kirche in das Klostergebäude integriert und wird von der Seite her betreten. Das einschiffige Langhaus kreuzt ein schmaleres, wenig tiefes Querschiff, wodurch sich ein zentralisierender Eindruck in dem großen Raum ergibt. Westlich der Kreuzarme erheben sich über den Turmkapellen zwei 70-meter-hohe Türme mit ihren sieben, zum Teil 500-Jahre-alten Glocken. Zwei Reihen von Fenstern geben der Kirche eine große Lichtdurchflutung, in der die heitere Dekoration des Rokokos vorherrscht. 

Die Stuckaturen stammen wohl von Wessobrunner Meistern. Die Fresken malte Franz Martin Kuen, doch wurde sein Hauptwerk durch Einsturz der Decke 1845 zerstört, und erst 1900 ließ der bayerische Staat durch Prof. Waldemar Kolmsperger aus München die jetzigen Fresken anbringen. Wie fast in allen Prämonstratenser-Kirchen stellt das große Deckenfresko das Weihnachtsgeschehen dar, da der Orden am Weihnachtsfest 1121 gegründet wurde. Kuen malte auch die Altarblätter des Hochaltars und der sechs Seitenaltäre. 

 

Die stattlichen Figuren am Hochaltar, links der Regelvater Augustinus und rechts der Patron des Ordens, Johannes der Täufer, schnitzte Anton Sturm. Die bedeutenden Figuren des Kreuzaltars und die Figuren der zwei Altäre in den Kreuzarmen, sämtlich 1628 geschnitzt von Christoph Rodt, stammen noch aus der Vorgängerkirche. Aus der Vorgängerkirche wurde ebenfalls das Chorgestühl, das Platz für 50 Chorherren bietet und in kleinen Büsten auf der linken Seite die 12 Apostel und Jesus, auf der rechten Seite 13 hl. Frauen darstellt, übernommen. Auf der Kanzel ist eine Figur des hl. Norbert mit Monstranz und Kreuzstab auf dem Irrlehrer Tanchelm stehend, zu sehen.

 

 

 
 
 

Pfarrei St. Sebastian Biberach

mit Asch

Die Pfarrkirche aus dem 15. Jahrhundert ist dem hl. Sebastian und der hl. Ottilia geweiht; sie ist barock und frühklassizistisch im Innenraum gestaltet. Der Ursprung von Dorf und Pfarrgemeinde liegt vermutlich im 9. Jahrhundert und wurde vermutlich vom Fürststift Kempten als Rodungssiedlung gegründet. Die erste urkundliche Erwähnung Biberachs geschieht in einer Schenkungsurkunde im Jahre 1275. Von 1398 bis zur Säkularisierung im Jahre 1802 gehörte die Pfarrei zum Prämonstratenser-Reichsstift Roggenburg. Seit dem 1. Oktober 1987 wird die Pfarrgemeinde Biberach erneut von Prämonstratenser-Patres aus Roggenburg seelsorglich betreut.

 
 
 

Pfarrei Mariä Himmelfahrt Biberachzell 

Das spätgotische Gotteshaus Mariä Himmelfahrt geht auf das Ende des 15. Jh. zurück. Die Kirche wurde auf den Sandsteinfundamenten der kleineren Vorläuferkirche erbaut. Der Hochaltar dürfte im Jahre 1725, die beiden Seitenaltäre um 1775 durch den ortsansässigen Schreiner Thomas Schleifer erbaut worden sein. Die Kanzel aus marmoriertem Holz soll um 1730 entstanden sein. Der Ausbau des Turmes erfolgte erstmalig 1785. Er wurde 1931 abgebrochen und 1936 in alter Gestalt wieder aufgebaut. Die Kirche enthält vier Grabdenkmäler der Herren von Thürheim (1567, 1576, 1578, 1583).

 
 
 

Pfarrei St. Johannes Baptist - Oberreichenbach

Im Mittelpunkt des Dorfes steht die Katholische Pfarrkirche Sankt Johannes Baptist. Die Errichtung erstreckte sich über zwei Bauabschnitte. Zunächst ist der Chor als Gotteshaus im Jahre 1255 auf einer vorausgegangenen Bestattungsfläche erbaut worden. Das etwas niedrige Langhaus wird dem späten 15. Jh. zugeschrieben. Aus dieser Zeit stammen die Fresken im Chor, der kostbare Christus am Kreuz und die Pieta. Die Restaurierung der Pieta fand 1995 statt, nachdem sie stark vom Holzwurm und Anobienbefall gekennzeichnet war.

Der Bau des Kirchturms geht auf das Jahr 1755 zurück. Die Orgel stammt aus dem Jahr 1901. Aufgrund starker Verschmutzung und Holzwurmbefall war 1994 eine gründliche Überholung und Reinigung notwendig geworden.

1984 wurden unter Leitung des 1993 verstorbenen Geistl. Rats Karl Hirner die beiden Seitenaltäre und der Hochaltar nach Vorlagen alter Altarblätter wieder aufgebaut.

 

 
 
 

Pfarrei Mariä Geburt - Schießen

mit Schleebuch und Unteregg

 

Schießen gehört zu den Stiftungsgütern des nahen Prämonstratenserklosters Roggenburg. Seelsorgerisch wurde das Dorf von einem Chorherrn des Klosters betreut. Seit dem Jahre 1805 ist Schießen eine eigene Pfarrei, der die Filialen Schleebuch und Unteregg zugehören.

Am Fest "Mariä Lichtmess" 1681 wurde das Marienbild geweiht und zur öffentlichen Verehrung aufgestellt.

Da die kleine Dorfkirche bald dem Andrang der Wallfahrer nicht mehr genügte, ließ Abt Adalbert Rauscher in den Jahren 1681 - 1686 die jetzige geräumige Wallfahrtskirche bauen. Am 21. Juli 1686 wurde sie vom Augsburger Weihbischof Eustach von Westernach geweiht.

Während der Regierungszeit von Abt Georg Lienhardt wurde die Kirche in Schießen zur Hundertjahrfeier im Jahre 1781 im Stil der neuen Zeit prächtig renoviert und ausgemalt. Die Wallfahrtskirche in Schießen war fast soviel wie eine zweite Klosterkirche Roggenburgs, wo an den großen Marienfesten Abt und Konvent häufig anzutreffen waren. Sie darf mit vollem Recht "die lieblichste Tochter Roggenburgs" genannt werden.

Nach der Aufhebung des Reichsstiftes Roggenburg im Jahre 1802 geriet die einstmals blühende Wallfahrt durch das Wallfahrtsverbot des Grafen Motgelas beim gläubigen Volk fast ganz in Vergessenheit.

Seit 1984 wird die Pfarrei Schießen wie ehedem wieder von Prämonstratenser-Patres aus dem Kloster Roggenburg betreut.

Mit der Renovierung des Pfarrhofes 1990 wurde eine gute räumliche Voraussetzung für ein reges Gemeinde- und Pfarrleben geschaffen.

1995 wurde die historische Holzhey-Orgel erneuert und renoviert. Seither finden in unserer Pfarrkirche immer wieder auch Orgelkonzerte statt.

 

 
 
 

Pfarrei St. Mauritius - Wallenhausen

mit Biberberg

Unser Gotteshaus im Mittelpunkt des Dorfes wurde am 6. August 1256 zu Ehren des hl. Moritz (Mauritius) geweiht, und 1755-1757 ganz im Stil des Rokokos umgebaut. Der Hauptaltar, sowie die beiden Seitenaltäre sind um die Mitte des 18. Jh. entstanden.

Eine prächtige Arbeit ist die Kanzel aus dem Jahre 1768.

Der Turm wurde 1756 um den halben Teil erhöht und zusätzlich mit einer Kuppel verziert.

 

Die Kerkerkapelle an der Südseite der Kirche, in der die Holzfigur des gegeißelten Heilandes steht, ist aus dem Jahr 1755-1760.

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